Donnerstag, 10. Oktober 2013

KORIANDER

CORIANDRUM SATIVUM



Koriander ist ein sehr altes Gewürz, er wurde schon im Alten Testament und in den Sanskritschriften erwähnt. In Pharaonengräbern fanden sich Koriandersamen. Ursprünglich stammt Koriander aus Vorderasien und verbreitete sich über den gesamten Mittelmeerraum.

Der Koriander gehört zur großen Familie der Doldenblütler (Apiaceae) zu der viele unserer bekannten Küchen- und Würzkräuter (Kerbel, Petersilie und Co.) gehören. Wir kennen Koriander als frisches Kraut oder in Form von Koriandersamen als Gewürz. Frisches Korianderkraut wird vorwiegend in der Asiatischen Küche, im Mittelmeerraum und der Lateinamerikanischen Küche eingesetzt.

Der Name Coriandrum und Koriander leitet sich von den griechischen Wörtern Koris für Wanze und amon oder aneson für Anis ab. Wegen seines starken Duftes - manche mögen ihn, manche empfinden ihn als unangenehm - wurde er im Mittelalter zur Bekämpfung von Flöhen und Läusen benutzt.
Manche Menschen, zu denen auch gehöre, sind regelrecht süchtig nach ihm.

Inhaltsstoffe: Koriander enthält ätherisches Öl. In der Frucht (Samen) sind Linalool, Geraniol,[8] α- und β-Pinen, Limonen, Geranylacetat, α- und γ-Terpinen, Borneol enthalten. Besonders die ersten zwei Öle sorgen für den angenehmen Geruch der Samen und kommen erst nach der Trocknung zur Geltung. (Quelle: wikipedia)

Aroma & Geschmack: Das frische Koriandergrün hat ein erfrischend zitroniges Aroma mit einem Hauch Ingwer, Anis und Salbei. Der Koriander hat einen anisartigen, typisch mild-pfeffrigen Geschmack mit Anklängen von Zitronenmelisse.

In der Heilkunde: Koriander hat einen hohen Gehalt an ätherischen Ölen, hilft bei Störungen im Magen- und Darmbereich und wirkt auf die Nerven beruhigend. Koriander ist blähungstreibend, denn es regt die Tätigkeit der Darmmuskulatur an, wobei gleichzeitig Darmkrämpfe gelöst werden. Zusätzlich stärkt Koriander den Magen.

Verwendung in der Küche: Koriander harmoniert mit Basilikum, Thai-Basilikum, Chilis, Dill, Galgant, Ingwer, Knoblauch, Minze, Petersilie, Schnittlauch. Aus der Thai-Küche ist der Koriander nicht wegzudenken: die Grüne Currypaste besteht vorwiegend aus Koriandergrün, in Kombination mit Chili, Minze und Thai-Basilikum. Auch die  dünnen spindelförmigen Korianderwurzeln finden Verwendung in der Thai-Küche. In Indien werden die Blätter und Samen mit anderen Kräutern und Gewürzen in grünen Masala-Pasten vermörsert. Und in der mexikanischen Küche würzen Koriandersamen zusammen mit grünem Chili Chutneys, Relishes, Salsas und die Guacamole. Die Jemenitische Zhugpaste - eine Würzsauce - besteht aus Chilis, Knoblauch, Koriander, Kreuzkümmel, Kardamom.



Spaghetti mit Thai-Pesto und Garnelen

Foto: © wiesengenuss










 

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