Freitag, 24. Januar 2014

TOMATE


SOLANUM LYCOPERSICUM


Die Tomate (Solanum lycopersicum), in Südtirol[1] und im Osten Österreichs meist, sowie im Westen seltener, Paradeiser (seltener Paradeisapfel oder Paradiesapfel[2]) genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Damit ist sie eng mit anderen Speisegewächsen wie der Kartoffel (Solanum tuberosum), der Paprika (Capsicum) und der Aubergine (Solanum melongena) verwandt, aber auch mit Pflanzen wie der Tollkirsche, der Alraune, der Engelstrompete, der Petunie oder dem Tabak (Nicotiana).

Lange als Liebesapfel oder Goldapfel (daher der italienische Name „pomodoro“) bezeichnet, erhielt sie ihren heute gebräuchlichen Namen „Tomate“ erst im 19. Jahrhundert. Dieser leitet sich von xitomatl ab, dem Wort für diese Frucht in der Aztekensprache Nahuatl. Umgangssprachlich wird vor allem die als Gemüse verwendete rote Frucht, die eine Beere ist, als Tomate bezeichnet. Ehemalige botanische Namen und Synonyme: Lycopersicon esculentum, Solanum esculentum oder Lycopersicon lycopersicum

Die Tomate stammt aus Südamerika. Wie die Paprika, die Chili und die Kartoffeln. Sie wurden schon bei den Inkas angebaut. Die Wildformen stammen aus Bergtälern in den Anden. Die Bezeichnung "Tomate" stammt aus der Sprache der Azteken von 'Tomatl'.

Wie oben schon erwähnt, alles Nachtschattengewächse. Viele davon sind giftig, das bekannteste Beispiel ist die Tollkirsche (Atropa belladonna). Für ihre Giftigkeit verantwortlich sind Alkaloide, das Solanin, in der Tomate fälschlicherweise auch Tomatin genannt. Die höchsten Anteile befinden sich in unreifen grünen Kartoffeln oder in grünen Teilen der Tomate. Bei unreifen, grüne Tomaten, die beispielsweise zu einem Chutney (Rezeptlink siehe unten) verarbeitet werden, wird das Solanin beim Kochen zerstört.

Nachdem die Tomate im 16. Jahrhundert erstmals in botanischen Gärten auftauchte, gaben die Botaniker der vormals als "Liebesapfel" (Poma amoris fructu) bekannen Pflanze den Namen lycopersicum, was übersetzt so viel heißt wie "Wolfspfirsich". Sie vermuteten in der lieblichen Frucht etwas bösartiges, giftiges. Heute kennen die Gärtner sie als Lycopersicum esculentum, als "essbaren Wolfspfirsich". (Quelle: Tomate, Kultur, Mythos, Gesundheit, Rezepte, 2000 Umschau Braus Verlag).

Quelle: Unverbissen Vegetarisch
"Gibts bald nur noch die EU-Normtomate?
Aus dem Supermarkt und selbst beim Gemüsehändler gibt es meist nur rote Tomatensorten. Diese stammen meist aus Gewächshäusern, erst Ende August, Anfang September können frisch geerntete Tomaten aus dem Freiland auf den Märkten gekauft werden.

Dabei gibt es eine so unglaubliche Fülle an Tomatensorten und -farben, von weiß über gelb, grüngestreift, rot, violett bishin zu fast schwarzen Tomaten. Auch die Formen sind vielfältig von kugelrund bis flach, gibt es kirschen-, birnen, eiförmige Tomaten, auch herzförmige Tomaten und fleischige tiefgefurchte Tomaten.





TOMATENSORTEN

Rotes Ochsenherz, Schwarze Tomaten und Cherry Tomaten


In meinem Garten habe ich vor ein paar Jahren alte Tomatensorten angebaut, die Tomatensamen stammten von Grüner Tiger - Versand für Saatgut alter Kulturpflanzen. Besonders gelungen sind in meinem Garten die Sorten: "Rotes Ochsenherz" mit ihrem festen, saftigen Fruchtfleisch; die sehr alte, üppig wachsende, süße kleine Kirschtomate "Gelbe Birne" - die besonders bei Kindern beliebt ist - und die grünen und buntgestreiften Sorten "Tigerella" und "Green Zebra".

Rotes Ochsenherz

auch 'Cuore di bue', cœur de bœuf, oder Bulls Heart- bz. Giant Ox Heart-tomato genannt. Bisher gab es sie hier eher wenig zu kaufen, doch die bis zu einem Pfund schwere Fleischtomatensorte wird immer beliebter. Eine gerippte, sehr fleischige Tomatensorte, die sich hervorragend zur Verarbeitung in Pastasaucen eignet.

Schwarze Tomate

...bisher kannte ich nur die alte schwarze Tomatensorte mit dem schönen Namen 'Schwarze von der Krim'. Bei der hier gekauften handelt sich es jedoch um die Sorte 'Kumato'. Sie stammt aus den USA und ist eine Hybridzüchtung aus verschiedenen europäischen Tomatensorten. Sie enthält einen besonders hohen Anteil an Lycopin, das zu den Antioxidantien gehört und als Radikalfänger gilt. Sie ist recht haltbar und reift von innen heraus. Typisch ist ihre Braunfärbung, die fast bis ins Schwarze gehen kann. Das tiefrot gefärbte Fruchtinnere schmeckt köstlich! Originell ist eine Zubereitung mit Mozzarella, Basilikum und Olivenöl.

Kirsch oder Cherry Tomaten

Bei Kindern sehr beliebt, da sie viel süßer schmecken als andere Tomatensorten. Auch als Snack sehr geeignet. Die Cherry Tomaten werden immer beliebter. Sehr schön sehen sie auch in einer Tomatensauce aus, wenn man sie erst am Schluss zugibt und nicht ganz verkocht.



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