Sonntag, 29. Juni 2014

WEINBERGSLAUCH



ALLIUM VINEALE

In den Weinbergen der Pfalz und in anderen Gegenden mit mildem Klima, da wächst der wilde Weinbergslauch. Er gehört zur Familie der Lauchgewächse (Allioideae). Mit seinen hohlen Stängeln, die eigentlich seine Blätter sind, ähnelt er dem Schnittlauch oder den Frühlingszwiebeln. Man erkennt ihn an den rund gebogenen röhrigen Spitzen, die sich durch die dunklere grüne Farbe vom umgebenden Gras unterscheiden - und an seinem zwiebel- oder lauchartigem Duft. Jetzt im Mai bis Juli da blüht er. Der dichte, kugelige, doldige Blütenstand bringt meist nur wenige rote, grünliche oder weiße Blüten, dafür aber viele Brutzwiebeln hervor. Die Brutzwiebeln schmecken nach Knoblauch und werden in südlichen Ländern als Gewürz verwendet.

In der Küche: kann man den jungen Weinbergslauch im Frühjahr wie Schnittlauch verwenden und sobald er blüht sowohl die winzigen Brutknollen als auch die etwas dickeren Knollen in der Erde.





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IN DER KÜCHE 


GEQUELLTE MIT WEISSER KÄS

Übersetzt heißt das: Pellkartoffeln mit Quark.

Ein typisches pfälzisches Gericht. Dazu wird Sahnequark verwendet und serviert werden sie üblicherweise frischen Schnittlauch, bzw. Weinbergslauch, Zwiebeln, Kümmel, Salz und Paprikapulver. Jede Familie hat da ihre eigene Variante wie sie den "Weisse Käs" zubereitet.

Der Trick sind die Kartoffeln! Am besten mehlig kochende dicke, vollfleischige Bauernkartoffeln nehmen, z.B. "Berber". Diese in Salzwasser weichkochen. Das Wasser abschütten und die Kartoffeln von unten noch ein wenig anrösten. Das gibt dann das ganz besondere Aroma.



Unsere Variante mit Kümmel, Cumin- und Paprikapulver.
Als Beilage frische Radieschen und Rucola





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