Dienstag, 27. Mai 2014

ROTE BETE

Foto: artflakes

BETA VULGARIS SUBSP. RAPACEA VAR. CONDITIVA




Im ALBUM BENARY von 1876 findet sich die Bezeichnung „Mangold Wurzels“ – für diese Rübenart, den Beten. Interessanterweise gehören zur Familie auch die Zuckerrüben, die Runkelrüben und der Seemangold, aus dem sie heraus gezüchtet sein sollte. Alte Kulturpflanzen. Vertreter der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae). Über ihren wilden Verwandten, dem Amaranth haben wir bereits berichtet. Die Amaranthaceae sind wiederum eine Unterfamilie der Chenopodiaceae, auch Meldengewächse genannt, zu denen übrigens auch der aus dem arabischen Raum eingeführte Spinat gehört. So viel zur Botanik und zu den Verwandtschaftsverhältnissen.

Die Rote Bete (ja, Bete und nicht Beete) ist mit dem Mangold, meinem Namensvetter, eng verwandt.

Bekannt ist sie vor allem als essigsauer eingelegte Glaskonserve und angeblich soll sie deshalb so gesund sein, weil sie viel Eisen enthält und blutbildend wirkt. Dieser Mythos hängt ihr seit der Antike an und hat wohl vor allem mit der blutroten Farbe ihres im gekochten Zustand austretenden Saftes zu tun. "Farbsymbolik".

Der Farbstoff heißt Betanin und wirkt antioxidativ, das Immunsystem stärkend. Wie viele andere Pflanzenfarbstoffe auch. Bekanntestes Beispiel: das orangefarbene Carotin. Eine blutbildende Wirkung ist von diesen Farbstoffen nicht bekannt. Auch Eisen enthält die Rote Bete nicht in nennenswerter Menge.


IN DER KÜCHE




'ROTE BETE VARIATIONEN'

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